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Zillertal Bike Challenge '10
 
 
 
 
 
9300hm Hochfügen | Kreuzjoch | Übergangsjoch | Isskogel | Penkenjoch | Tuxer Fernerhaus sind eine Auswahl an herausragenden Anstiegen.
>40% Auf der letzten Etappe knackt man regelmäßig Steigungen über 20%. Die >40% erreicht man beim Schieben und Tragen über das Übergangsjoch.
203km Die Streckenführung ist grandios. Nicht nur extrem anspruchsvoll an die Psyche und Kondition, sondern auch superschnelle Abfahrten - auch wenn sie nicht allzu technisch sind.
S1 Auf dem Downhill vom Übergangsjoch findet man kurzzeitig S1 Trails aufgrund der Bodenbeschaffenheit und Steilheit.
179€ Das Geld ist gut angelegt. Die Strecke ist gut ausgeschildert, mit Streckenposten versehen und eigentlich auch mehr oder weniger vom Hauptverkehr abgeriegelt. Enthalten sind Transponder, sehr gutes Essen im Zielbereich, Getränke bis zum Abwinken (Almduddler), kostenloser Transfer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen im Ziel sowie das gut geschnittene Finishertrikot.

Für Begleitpersonen empfiehlt sich die Zillertal Active Card für 25,50€.
www   www.zillertal-bikechallenge.com
Video zur 1. Etappe
Video zur 2. Etappe
Video zur 3. Etappe
Video zur Siegerehrung
 
Rennbericht vom Marcus 1. Etappe
Nach gut 5h im Schwimmbad in Schlitters liegend und gerade frisch gebadet, finde ich nun auch die Muse einen kleinen Kurzbericht vom heutigen Tag der Zillertal Bike Challenge zu verfassen. Geplanter Start war heute punkt 9 Uhr, also rollte ich pünktlich 8:15 von unserer Ferienwohnung 250hm hinab ins Tal nach Fügen. Ein wenig aufgeregt war ich ja nun doch schon, weil man nicht alle Tage das konditionell anspruchsvollste Etappenrennen der Alpen fährt – sprich 10000hm auf über 200km. Die Wetterprognose machte mein Vorhaben nicht gerade leichter. Über 30°C und Sonne waren angesagt. Ausnahmsweise stimmte sogar mal der Wetterbericht. 9:17 ertönte dann endlich der Startschuss. Leider bin ich ein wenig zu spät in die Startaufstellung gefahren. Somit startete ich relativ weit hinten. Kein Problem bei den Hammeranstiegen. Da kann man genügend überholen, dachte ich mir. Kurz nach dem Start zerfiel das Hauptfeld schon am ersten kleineren Anstieg. Relativ konstant bei 10-12% ging es die ersten Höhenmeter hinauf und wurde dann
zunehmend flacher in Richtung Hochfügen. Der Weg führte uns Gott sei Dank noch schattig durch den Wald und es war noch kühl. Ich machte gute Höhenmeter auf dem mittleren Blatt und fand meinen Rhythmus. So machte ich Platz um Platze gut. Es lief gut und gefühlt nicht allzu anstrengend, was meinem angezeigten Puls deutlich widersprach. Konstante 90+% Hmax und gerade einmal 19°C führten zu leeren Trinkflachen in Hochfügen. Die Prinzen durften ab Hochfügen mit der Seilbahn hinauf. Die Kings dagegen fuhren auf welliger Strecke kurz zwei kleinere Anstiege von 200 und 400hm bis zum Treffpunkt an der Mautstelle, wo wir wieder auf die Prinzen trafen. Auf dem Weg dorthin half ich noch schnell mit meiner Hochleistung-Mikro-Mirko-Mini-Pumpe eine der schnelleren Queens beim Reifen aufpumpen, da ihre Kartusche nicht so richtig auf das Ventil passen und sie nicht die nächsten 2000hm zu Fuß gehen wollte :) So „verlor“ ich 5min auf meine Verfolger, aber in Zusammenarbeit wurden alle wieder eingeholt und überholt. Den durchweg positiven Erlebnissen auf der Runde betreffs Beschilderung, folgte mein Unverständnis über eine nicht ausgewiesene Gefahrenstelle: 60-70km/h auf einer sehr kurvigen Asphaltabfahrt und in einer einzigen Kurve, welche nicht einsehbar war, blanker Schotter. Natürlich hatte es bei einigen Fahrern kräftig gekracht. Ich gab dann auch mein Unmut in Kaltenbach preis, als man mir die Videokamera direkt ins Gesicht hielt. Ich bin ja mal gespannt, ob das den Weg
auf die DVD findet ;) Das Schwierigste sollte aber erst noch kommen. Die Auffahrt zum Kreuzjoch. Als steil und kaum schattig wurde es in der Fahrerbesprechung beschrieben. Gut die 11% im Schnitt waren jetzt nicht so heftig, aber die Dauersonnenbestrahlung führte doch zu einem hochroten Kopf und schmerzenden Augen aufgrund der flussähnlichen Schweißströme in meinem Gesicht. Die ersten 500hm verliefen auf der gut ausgebauten Asphaltstraße und waren noch gut auf dem mittleren Blatt zu fahren. An der vorletzten Verpflegungsstation noch beide Flaschen vollgemacht und den Kopf für die letzten 900hm abgeduscht. Der Forstweg war relativ ruppig, aber nicht technisch anspruchsvoll. Noch 500hm und ich hatte ehrlich keinen Bock mehr. Doch noch schnell ein Gel verzehrt und die Motivation bzw. Kraft kehrte zurück. Aber es war zäh, sehr zäh. Nach 3000hm war die Luft raus. Vorerst. Ich überholte noch den einen oder anderen Fahrer bis zur Kreuzjochhütte bzw. als das Ende abzusehen war: Juhu, Motivation – sie war wieder da. Mittleres Blatt, Lockout und Volldampf die letzten 100hm bis zur Abfahrt. Die letzten Verpflegung lies ich gleich aus und fuhr direkt nach Zell am Ziller ab. Die diversen Autofahrer und Wanderer machten eine schnelle und sichere Abfahrt nicht gerade einfach, so dass ich eher verhalten abfuhr. 300hm vor dem Ziel entdeckte ich eine 6er Gruppe Kings 2 Kehren hinter mir. Ich dachte mir, dass sie mich nicht unbedingt noch überholen müssten. Ich erhöhte den Speed bis auf über 80, wobei die R1 wieder ihre Klasse unter Beweis stellte – null Fading, absolute Standfestigkeit. Kurz vor Zell schaffte es dann doch noch ein King an mir mit viel Risiko vorbei zu fahren. Wir fuhren Anschlag durch die Straßen und Gassen der Stadt. Er zog an, war weg, riss die Arme hoch, aber ich konnte mit der letzten Kurbelumdrehung noch ein Fotofinish ersprinten. Zeitgleich. Ein kurzes Grinsen und den Daumen hoch als Anerkennung von ihm. Klasse Fairness. Morgen bin ich vorne. Insgesamt einer gelungener Auftakt mit Platz 55 und keine Beanstandungen. Aber: Warum gibt es an den Verpflegungsstellen Schokolade bei 35°C?
 
Rennbericht vom Marcus 2. Etappe
Der zweite Tag liegt nun auch hinter mir und ich bin schon ziemlich geschafft. Nun nach dem 4:0 Deutschland gegen Argentinien wieder im Freibad liegend, kann ich den Tag Revue passieren lassen. Schwierig, äußerst konditionell anstrengend und fahrtechnisch teilweise anspruchsvoll war der 2. Tag. Und ich denke, es sollte auch der schwierigste gewesen sein. Erfahrungsgemäß ist ja der zweite Tag immer der schlimmste :) Als ich heute Morgen 9:00 in Richtung Übergangsjoch startete, fühlte sich meine Beine doch relativ frisch an und der erwartet Hitzeschlag vom Vortag blieb Gott sei Dank auch aus. Bis auf 1500m ÜNN ging es den Straßen- und Schotterdownhill von gestern wieder in Richtung Kreuzjoch bergan. Insgesamt lief es bis zur Bergstation Rosenalm ganz gut. Bei durchschnittlich 10-11% machte ich auf dem mittleren Kettenblatt gut Meter, nur leider kam die eingezeichnete Verpflegungsstelle nicht an der vermuteten Stelle, an welcher ich eigentlich essen und trinken wollte. Stattdessen wies der Veranstalter bewusst oder unbewusst das Höhenprofil falsch aus, so dass aus 1400hm auf einmal 1900hm am Stück wurden. Statt 2000m war das Übergangsjoch doch 2500m hoch gelegen. Das ganze wurde dann mit permanenten >20% Steigungen garniert bis dann gar nichts mehr ging = Übergangsjoch. Die Betonung liegt hier eindeutig auf GANG, denn bei 40% und Schnee fährt dort kein Mensch der Welt hoch. Den anfeuernden Zurufen der Wanderer entgegnete ich plump: „Ich wollte schon immer eine schwarze Skipiste hochschieben.“ Die 150hm gingen dann doch schnell vorüber und es wurde auch merklich kühler auf 2500m ÜNN. Wer aber behauptet, dass das Rennen nicht fahrtechnisch.
anspruchsvoll bzw. sagen wir zumindest herausfordernd ist, der ist entweder nicht mitgefahren oder ein Prinz der nur geschoben hat ;) Zwar ist es keine Madeast oder ein Downhillrennen, aber Gefälle jenseits der 30% auf losem Schutt, Geröll und äußerst aufgeweichten Steinwiesen setzten dann doch Können voraus. Zudem wurde die Abfahrt oft durch ausgewachsene Schneefelder unterbrochen und wer schon einmal versucht hat, das Bike bei 40% in den Stillstand auf Geröll zu bremsen, der weiß wie schwer dies ist. Aber Schnee bremst ja bekanntlich ganz gut *g* Nach gefühlten -10°C an den Beinen und Füßen verlief der Trail schlammig und steinig weiter bergab bis zum Anstieg der Krimmlalm. Serpentinenartig, steil und schnell führte uns dann der Weg zur Innerstenalm, von wo aus ich mich auf die Schleife nach Gerlos und dem Isskogel begab. Erschreckend war dann doch, dass die ersten Fahrer die Schleife bereits absolviert hatten und mich am Berg überholten, als würde ich schieben. An die Abfahrt nach Gerlos kann ich mich nicht mehr so richtig erinnern, aber ich glaube es war eine kurvige Schotterabfahrt. Unten in Gerlos angekommen, war ich aber schon mächtig im Tee. Dies sollte sich nun auch auf dem Uphill zum Isskogel verschlimmern. Eigentlich lässt sich dieser erst auf Asphalt und später auf Schotter bei 10-15% Steigung relativ gut fahren, nur stellt der Aufstieg hohe Anforderungen an die Psyche. Nach 2200hm nochmal 600hm laut Höhenprofil – einfach grausam. Naja es waren dann doch wie fast schon zu erwarten 800hm und das nagt schon ganz schön an einem. Der resultierende Hungerast tat sein übriges dazu, dass mich
ledigliche Motivation verlies und mich ein paar Kings überholten. Der Dampf war raus. Also hielt ich kurz an, aß die ganze Packung Powerbar Ride Shots auf einmal und die Beine brummten fast zeitgleich wieder. Was nach dem Isskogel folgte, war ein permanentes Auf- und ab mit vielen kürzeren Anstieg und kleinen Downhills. An der Innerstenalm zum zweiten Mal an diesem Tag angekommen, durfte ich nun in Richtung Mayhofen abfahren. Die meisten Fahrer hinter mir, begangen gerade erst die Schleife zum Isskogel. Auf irgendeinem Panoramaweg fuhr ich weiter zur Wiesenalm. Aber für das Panorama habe ich mich nicht wirklich sehr interessiert. Es kam die heiß ersehnte Abfahrt. Zu meiner Überraschung überholten mich keine Kings mehr, obwohl ich während der Abfahrten nicht zu den ganz Schnellen zählte. Die letzten 800hm ging es wie gewohnt auf Asphalt nach Zell am Ziller. Diese Abfahrt war einfach sowas von brutal und gebückt. Einfach nur geil mit fast 100 Sachen durch die Ortschaften zu fliegen. Weite und enge Kurven. Perfekter und trockener Asphalt. Man hätte jeden Rennradfahrer dank der Scheibenbremse mühelos stehen gelassen. Die Reifen und Bremsen am absoluten Limit bewegt, schloss ich noch auf einige Fahrer auf. Von Zell am Ziller sollte es eigentlich gemütlich 6km flach nach Mayhofen gehen. Stattdessen glich der Kurs einer Cross Country Strecke. Noch einmal 200hm auf extrem welliger Strecke bis dann endlich das Ziel in Sicht kam. Ich setzte zum Zielsprint an, aber ich bekam nur noch Krämpfe. Am Ende standen knapp über 5:30h auf der Uhr, womit ich nicht allzu glücklich war. Mal sehen wie es morgen so läuft. Fazit: Krasse Runde mit steilen Rampen, noch steileren Abfahrten, Schnee, Hungerast und gebückter Straßenabfahrt.
 
Rennbericht vom Marcus 3. Etappe
Der heutige Tage sollte der schwierigste und anspruchsvollste laut Rennkalender werden. Und so kam es dann auch. Start war diesmal wieder 9:15 in Mayhofen. Zuerst durften die führenden 10 Rider der Kategorie Kings auf die Strecke. Danach folgten die Normalos mit den Queens zusammen. Ich sortierte mich mit meinem „Teamkollegen“ Gerd relativ weit vorne an der Startlinie ein und wir machten uns aus, dass wir uns wieder auf der Strecke sehen ... Der Start erfolgte und das Tempo wurde relativ hoch durch Mayrhofen angeschlagen. Ich fuhr bis zum ersten richtigen Anstieg in der Führungsgruppe mit um einfach ein wenig Zeit herauszufahren. In der Gesamtwertung lag ich immernoch auf Platz 55 nach 2 Tagen, so dass ich dieses eigentlich auch bis ins Ziel am Hintertuxer Gletscher halten wollte. Wie jeden Tag hatte ich erhebliche Startschwierigkeiten. Ich kam nicht in die Gänge und so überholten mich doch
einige Fahrer. Ich bekomme halt zum Frühstück einfach nichts herunter und das rächt sich dann während des gesamten Tages. Sowieso lag ich mit meiner Ernährungstaktik vollkommen daneben, denn ich nahm dummerweise nur mehrere Riegel und 1 Gel pro Tag mit, weil ich davon ausging, dass man am Pass einfach mal die eine Minute Zeit hat. Nein, es fuhren alle durch. Ich natürlich auch. So musste man sich die Riegel am Aufstieg oder in den Abfahrten rein quälen. Die ersten 300-400hm auf Asphalt verliefen einfach nur grausam. Danach wurde es auf Schotter und Sand zwar nicht wirklich dramatisch besser, aber das Gel verhalf wenigstens dazu, den Abstand nach hinten zu vergrößern und vorne mit einer Größeren Gruppe von bekannten Gesichtern mit zu fahren. Der Weg war wie immer ganz gut fahrbar. Halt mit 10-14% doch wieder relativ knackig, aber gut fahrbar. Man merkte jedoch so langsam die müden Beine und die teils fehlenden Motivation sich bei gefühlten 50°C und Sonne so einen Stich hoch zu kämpfen, der erst nach 1500hm endete. Naja irgendwas hat mich den Berg hoch getragen und der vorletzte krasse Berg war geschafft. Ich futterte schnell meinen Riegel, kaute den Rest in der Abfahrt und stieß zur Attacke am Gegenanstieg von 150hm. Eine Helferin erzählte mir noch, dass nach dem Gegenanstieg eine gemütliche Abfahrt nach Vorderlanersbach folgte. Ich glaube, sie ist noch nie Mountainbike gefahren. Man stelle sich einfach eine Schlaglochpiste bei 20% Gefälle und losem Schutt vor. Also nix mit Entspannung.
Aber dazu gleich mehr. Erst einmal noch die 25% Rampe erklimmen. Aufgrund unzureichender Motivation und Beinkraft schob ich strategisch an die letzten 1500hm denkend mein Bike die 20m berghoch, so wie der Rest des Feldes auch. Kann man aber theoretisch fahren. Nun folgte die „entspannte“ Abfahrt. Ein Traum. Oder Alptraum. Ich hatte nur noch Angst um mein Bike. Das knallte nur so. Natürlich gab es wieder etliche Pannen und Stürze auf dem Downhill. Irgendwann war mir das Bike auch egal und ich knallte einfach den Hang runter. Einige schwierige Passagen gab es dann doch noch, wo man gekonnt um die ganzen schiebenden Prinzen kurven musste *g* Dann wie gewohnt ab der Hälfte wieder Asphalt und schön Highspeed in den Ort rein geballert. Die Straße nach Hintertux war mir wohl bekannt aus dem Jahre 2008 vom Alpencross mit Torsten. Es zog sich. Ich nahm Tempo raus und erholte mich hinter einem I-tacker ;) Wir fuhren am Abzweig Sommerbergalm vorbei und ich dachte schon: „Schön. Wenigstens nicht diesen Anstieg, sondern einen, den du noch nicht kennst.“ Dachte ich. Es ging erstmal schön bis nach Hintertux rein, um uns dann am Hang entlang wieder zur Straße und dem besagten Abzweig zurück zu schicken. Dummerweise aß ich 2 halbe Bananen, was sich als mein größter Fehler an diesem Tag herausstellen sollte. Diese Dinger lagen wie Blei in meinem Magen und verhalfen zu ungeahnter Energie- und Kraftlosigkeit am Berg. Nun waren es genau 600hm bis zur Sommerbergalm, auf einem extrem unrhythmisch zu fahrenden Anstieg. Zwischen 2 und 22% war alles dabei. Zudem auch noch fahrtechnisch anspruchsvoll, weil es kein ebener Schotterweg war. Trotzdem bis auf eine Ministelle alles gefahren. Dank der Bananen hatte ich einfach keinen Bock mehr. An der Sommerbergalm
angekommen aß ich noch eine Packung Ride Shots und siehe da, es ging ab. 150hm Downhill und noch 750hm Uphill standen dem Ziel noch im Weg. Der Anstieg zum Tuxer Ferner Haus ist grandios, erbarmungslos und einfach nur extrem. Man kann alles fahren. Vorausgesetzt das Training war ausreichend und man hat Biss. Die durchschnittliche Steigung beträgt ca. 15%, wobei es sehr selten Abschnitte unter 15% gab. Dafür mehr von der Kategorie 20+%. An der steilsten Stelle habe ich 26% ermittelt. Es gibt praktisch keine Verschnaufpausen. Nur eben mal 12 statt 20% :) Das Rennen war hier eigentlich schon gelaufen. Doch irgendwie hatte ich wieder extrem Kraft in den Beinen und Motivation. So überholte ich noch an die 10 Kings an diesem Anstieg. Selbst beim Laufen bergan, kam ich Kollegen Gerd näher, der mich zur Sommerbergalm hin überholt hatte. Die Bergstation konnte man schon sehen. Nochmal schnell für den Fotografen posiert. Die letzten Kehren. Rider Gerd im Visier und ranfahren. 100m vor dem Ziel hatte ich ihn wieder eingeholt und wir fuhren zusammen über die Ziellinie. 4:26h war eine wirklich gute Zeit für uns, zumal ich wirklich Probleme mit dem Essen an den 3 Tagen hatte. Nächstes Jahr wieder attackiert. Top30 sollte machbar sein, wenn sich die Teilnehmerzahl nicht wieder verdoppelt. Mit dieser Zeit, hätte ich letztes Jahr noch auf Platz 24. in der Gesamtwertung gelegen ;) Fazit: Eine absolut perfekte Veranstaltung mit einer grandiosen Strecke, netten Fahrern und einer spitzenhaften Betreuerin an meine Seite. Wir kommen wieder. Dann mit Verstärkung. Ich verabschiede mich mit einem Grüzi. Der Schweizer (Spitzname auf der Renn-Strecke)
Ergebnis
Marcus Platz 53. von 124 mit 14:32h
 
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