Bikec.de since 2001
HomeTipps
 
 
 
Alpencross Tipps
 
 
 
 
 
ABREISE VOM GARDASEE
Der Bahnhof, welcher zum Ankunftort Riva oder Torbole am nächsten liegt, befindet sich in dem Ort Rovereto. Die liegt ca. 20km nordöstlich von Riva und ist in gut einer Stunde locker mit dem Fahrrad zu erreichen. In der Regel fährt der Zug täglich, meist so 8 Uhr herum. In den meisten fällen besteht eine direkte Zugverbindung über den Brenner nach München. Von dort aus geht es dann in alle Richtungen zum Ausgangsort.
Berge
Am Berg gilt immer die Devise, so langsam wie möglich und so schnell wie nötig. D.h. wär es nicht gerade gewohnt ist lange Mehrtagestouren zu fahren, weil er beispielsweise mal an der Transalp Challange teilgenommen hatte, sollte es an den Anstiegen ruhig angehen lassen. Wird das Gelände zu steil oder fahrtechnisch zu schwierig, sollte man lieber sein Bike schieben, denn das spart Kraft und geht schneller. ABER: d.h. nicht, dass man es nicht wenigstens versuchen sollte ;) Oberste Devise: Nicht stundenlang am Limit fahren, denn das rächt sich spätestens am nächsten Tag.
Downhill
Defensiv fahren, denn ein Absturz kann lebensgefährlich bzw. tödlich sein. Ein Rettungshubschrauber ist nicht immer gleich zur Stelle. Also: kein Risiko.
Gepäck
Wer einen richtigen Alpencross fährt, der nimmt seine Sachen selber mit. Eine umfangreichen Packliste findet ihr unter folgendem Link.
Gruppen
In der Regel sollte man eine ungerade Anzahl an Fahrern vermeiden, weil dies meistens zu Gruppenbildung führen kann und sich einer wie das "Fünfte Rad am Wagen" fühlt. Auch ist bei der Planung darauf zu achten, dass sich immer gleichstarke Fahrer gruppieren können. D.h. nicht 3 Bergfahrer und 1 Meckpommfahrer ;)
Karten
Zeitgemäß ist heutzutage sicherlich ein GPS-Gerät um sicher und ohne Kartenpause über die Berge zu kommen. Allerdings sollte man sich nie zu 100% auf die Technik verlassen und besser immer eine analoge Karte dabei haben. Die hat auch eine wesentlich bessere Akkulaufzeit ;-) In den meisten Fällen decken die Kompass-Wanderkarten den gesamten Alpenraum ab. In Ausnahmefällen wie zum Beispiel in Teilen der Schweiz müssen separate Karten erworben werden.
Planung
Kein Hektik aber auch nicht zu lange mit dem Kartenstudium warten. Bei uns haben sich Kopien von Kartenausschnitten bewährt. Diese kann man in den Seitentaschen der Rucksäcke verstauen, wo man sie schnell griffparat hat.

Günstig ist es auch die Unterkünfte, wenn möglich vorher herauszusuchen bzw. auch schon zu reservieren. Besonders auf Hütten, kann es manchmal so voll sein, dass man keine Übernachtung mehr bekommt. Unbedingtes Muss ist die Buchung der Unterkunft in Riva. Gerade zur Haupturlaubszeit der Italiener im August finden oft kaum noch preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten.
Schuhe
Wenn man kein begnadeter Fahrtechnikgott- und Bergauffliegenkönner ist, sollte man sich ein paar All-Mountain-Tourenschuhe besorgen. Diese bieten einen erhöhten Fersenbereich, Umknickschutz, sind meist warm und wasserressistent, habe eine stark profilierte Sohle und eignen sich auch zum Wandern, damit man stundenlange Schiebe- und Tragepassagen entspannt meistern kann. Mal ehrlich, Race-Schuhe mit Carbonsohle sind viel zu Schade für Alpen und zudem gefährlich, weil sie sehr glatt sind.
Technik
Vertraut wenn möglich nur auf Komponenten, welche sich im langen Praxistest bewährt haben. Tabu sind neue Sättel oder ungewohnte neue Geometrien. Denn sonst sind Schmerzen in Knie-, Rücken- und Nackenbereich vorprogrammiert. Lebensnotwendig ist die Kontrolle der Bremse. Hier empfiehlt sich am besten eine hydraulische Scheibenbremse. Wer einmal 1000hm am Stück vernichtet hat, wird sie nicht mehr missen wollen.

Für Reifen empfiehlt sich eine Mindestbreite von 2,1 mit relativ neuem Profil, denn die Reifen leiden beim Alpencross extrem. Wenn ihr nicht alle Kilometer flicken wollte, raten wir euch von Leichtbaureifen ala Racing Ralph ab. Besser sind Mäntel mit Snake Skin. Dieses Feature schützt die Karkasse vor dem Aufschlitzen durch scharfe Gegenstände, wie z.B. Steine und Felskanten.
Trittsicherheit
Wer im alpinen oder gar hochalpinen Gelände unterwegs ist, sollte über Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit verfügen. Manchmal sind die Wege nicht breiter als 30cm und neben einem ist eine mehrere hundert Meter tiefe Schlucht. Eine Vorbereitung kann zum Beispiel ein Hochseilgarten sein. An einigen Wegen und Pfaden kann es vorkommen, dass man Stufen bzw. Leitern erklimmen muss. Hier gilt besonders: In der Ruhe liegt die Kraft. Drängeln und Nötigen ist hier fehl am Platz. Besser: Hilfestellung geben.
Übernachtung
Bei Übernachtungen triften die Meinungen sehr auseinander. Wir sind der Meinung, dass es wenig Sinn macht jeden Tag auf einer Hütte zu übernachten. Erstens hat man irgendwann genug von der sogenannten Hüttenromantik sowie den Bettenlagern und zweitens möchte möchte man auch irgendwann seine Sache mal vernünftig trocken bekommen. Ein weitere Aspekt der gegen die Hüttenübernachtung spricht, ist der Preis. Die Hütten sind meist um einiges teurer, wenn man die Ausstattung mit einbezieht. Zudem ist das Frühstück meist sehr bescheiden. Die Vorteile: nicht alltäglich, Sonnenauf- und Sonnenuntergänge, morgenliche Downhills. Dem gegenüber stehen komfortable Hotels: ruhig, bessere Hygiene, Zweibettzimmer, Frühstück, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Wäsche waschen
Da wir aus Platzgründen nur eine Garnitur bevorzugen, sollte man diese doch des öfteren auf der Reise waschen. Sehr gute Erfahrungen haben wir dem Active Wear Cleaner der Firma Assos gemacht. Zwar ist das Waschmittel nicht gerade billig, aber es beseitigt absolut sicher den Schweißgeruch sowie Verschmutzungen mit nur einer Verschlusskappe. Vorzugshalber Probepackungen bevorzugen, denn diese haben genau die richtige Füllmenge für 7 Tage.
Wetter
Auf einschlägigen Websites gibt es zahlreiche Informationen zum Thema Wetter. Insbesondere zum Thema Gewitter in den Bergen und wie man einen Wetterlage einschätzen kann. Nähere Informationen erhälst du unter folgendem Link.
 
Mobilportal   Sitemap   Kontakt   Impressum