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Etappe 7: Pejo Fontes - Gardasee
 
 
 
 
 
1500hm Dies waren die letzten Höhenmeter unserer Tour. Der Großteil der Höhenmeter legten wir beim Aufstieg zum Ort Madonna di Campligio zurück. Die Restlichen dann noch am Passi di Ballino. Der wirklich letzte Pass.
15% Es waren wirklich keine schwierige Anstiege vorhanden und alles fahrbar.
10% Gefälle wurden nur auf der Straße gefahren.
112km Pejo-Fontes - Riva del Garda. Die längste und unschönste Etappe der Tour.
mittel Nur ein paar kleinere Trails bergauf. Nichts ernstes.
Straße, Schotter Dies gesamte Etappe verläuft auf dichtem Schotter und geteerter Straße.
53€ 12€ Café Madonna di Campligio
7€ Pizza Riva
4€ Döner Riva
30€ Unterkunft
5:30 Die schnellste Etappe insgesamt, was dem hohen Straßenanteil geschuldet war.
Eigentlich sollte dies nicht unser letzter Tag sein, aber es kam anders als wir dachten bzw. wollten. Start war heute Morgen in Pejo Fontes. Nach einem ausgiebigen mittelmäßigen Frühstück, holten wir die Bikes aus der Garage und rollte schon von Anfang an im Dauerregen in Richtung Dimaro. Der Weg dorthin führte uns meist über Radwege und tendenziell ging es nur bergab. Das machte es nicht leichter auf Betriebstemperatur zu kommen. Das letzte Stück vor Dimaro mussten wir dann auf einer viel befahrenen Straße zurück legen. Spaß macht das bei dem Wetter und Verkehr wirklich keinen mehr, wenn man eigentlich einen Mountainbike-Alpencross fahren will. Aber unser geplante Route führte uns nun Mal hier entlang.
In Dimaro angekommen folgten wir noch ein Stück der Straße in Richtung Madonna di Campliglio. Gott sei dank durften wir in einer Kehre auf einen Waldweg einbiegen und uns von der stark befahrenen und Abgasreichen Straßen verabschieden.
Das Waldstück fährt sich sehr entspannt und ist relativ gut ausgebaut. Die ersten knapp 400hm verlaufen extrem steil. Durchschnittlich werden an dieser Stelle 12% geboten. Mittlerweile habe ich dann auch mal wieder geflucht, warum wir nicht auch Mal einen Anstieg unter 10% im Schnitt fahren können. Trotz alledem lief der Anstieg flüssig. Torsten und ich fuhren im gleichen Takt, aber jeder sein Tempo. Je nach dem wer gerade mal "Pippi" musste, lag vorne ;) Rico lies sich wie immer nicht beirren und fuhr entspannt maximal den 160er Puls.
Irgendwann wurde es wieder flacher. Wo genau wir uns aber befunden haben, kann ich leider nicht mehr sagen. Aber es waren noch einige hundert Höhenmeter zufahren. Diese verliefen jedoch nicht mehr allzu steil. Der mittlerweile einsetzende Regen beendete unsere Hoffnungen, auch endlich mal ein Tagesziel ohne Regen zu erreichen. Die Temperatur sank und sank. Rico immer noch kurz unterwegs. Torsten fluchte was das Zeug herhielt über die XTR-Fehlkonstruktion namens XTR Umwerfer und klagte sein Leid lautstark. Bloß nicht ansprechen, dachte ich mir. Die Stimmung war auf dem Tiefpunkt der Tour angelangt.
Immer wieder trafen wir zwei Mountainbiker, welche auch nicht so recht mit dem Wetter umzugehen wusste. Sie wollten dann lieber in Madonna di Campliglio nächtigen und den nächsten Tag bei Sonne nach Riva einfahren. Da wir nicht so richtig wussten, was mir machen sollten und Rico immer noch bei 4°C und Dauerregen in kurz herumfuhr, beschlossen wir ein Café aufzusuchen. Nach ca. 2 Stunden und 3 Tassen heißer Schokolade sowie diversen Sandwiches, wollten wir dann die restliche Strecke nach Riva auf der Straße z urücklegen und die Brentagruppe außen vor lassen.
Tendenziell sollte es laut Karte bis Riva nur bergab gehen. Der letzte kleine Pass kurz vor Riva, sollte unsere Kondition nicht besonders beanspruchen. Hoch mussten wir aber trotzdem. Also fuhren wir auf direktem Wege auf einer vielbefahrenen Bundesstraße in Richtung Gardasee. Die Straße ist nicht wirklich etwa für Genussfahrer. In zahlreichen Tunneln hatte wann das Gefühl neben einem startenden Flugzeug zu stehen bzw. gleich von einem LKW überrollt zu werden.
So langsam aber sich hörte dann auch der Dauerregen auf und wir erreichten wieder die zweistelligen Temperaturen. Am Passo di Ballino angekommen, hatte Torsten und ich wieder einen kleinen Vorsprung auf Rico herausgefahren, der uns schon vorne weggeschickt hatte. Ab jetzt wollte ich keine Pedalumdrehung mehr bis Riva machen. Das funktionierte auch wirklich. Über 700hm hinab durch enge Serpentinen und an den Hang gebaute Häuser. Ab und an eröffnete sich der Blick auf den Gardasee.
Abends um 19Uhr erreichten wir diesen dann auch endlich. Kalt und regnerisch war es, so wir auf unserer gesamten Tour. So war unserer Stimmung auch etwas gedrückt und der Sprung ins kühle Nass viel damit auch aus. Zumindest fühlte sich das Wasser heute noch warm an. Mal sehen wir es morgen ist.
Heute Abend gab es wie immer eine Pizza. Recht lecker und nicht einmal teuer. Zur Vorspeise noch schnell einen Döner sowie als Nachtisch ein Eis. Die Unterkunft ist recht gut. Nur ein wenig beengt ist es hier, aber heute werden wir sowieso nur schlafen.
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