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Etappe 7: Molveno - Riva del Garda
 
 
 
 
 
550hm Es gibt nur 2 kleinere Anstiege: 200hm von Monline bis Ranzo und gut 300hm nach Lasino über Calavino.
22% Die maximale Steigung wird auf dem Wanderweg 613 nach Ranzo erreicht.
17% Auf dem Wanderweg 613 nach Moline.
58km Streckenpunkte: Molveno | Nembia | 613 | Moline | 613 | Ranzo | Vezzano | Calavino | Lasino | Dro | Arco | Riva del Garda
schwer Wenn man auf dem Weg bleiben will, sollte man sich schon konzentrieren. Enger Trail am Fels entlang.
36€ Villa Regina - Frühstück haben wir ja keins gegessen, aber die Unterkunft war schick, sauber und für Rivaverhältnisse preiswert.
Fahrzeit: 2:44:00 | Benötigte Zeit: 3:26:00
Nach einem ausgiebigen Frühstück kurz vor Küchenschluss starteten wir heute sehr entspannt in den letzten Tag unseres Urlaubes. Die ersten Meter fuhren wir zügig mit einem 30er Schnitt an. Da wir uns die lange und viel befahrene Straße, wie letztes Jahr gefahren, ersparen wollten, versuchten wir heute diese etwas abzukürzen. Leider wurde aus dieser Abkürzung schnell wieder eine kleine Buschwanderung. Theoretisch hätte man recht viel von diesem Wanderweg, welcher uns Richtung Ranzo führte, fahren können. Aber die fehlende Konzentration, Kraftlosigkeit und die leeren Mägen machten die Fahrt etwas gefährlich, da der Weg schmal am Fels entlang am Abgrund verlief.
Und man wäre tief und sehr lange gefallen. In Ranzo angekommen hatten wir nun endgültig genug vom Schieben und entschlossen uns den kleinen Umweg nach Venzano auf der Straße zu fahren. Die Straße fuhr sich aber sehr angenehm, stieg aber am Anfang noch leicht mit 1-2% an. Also im Prinzip eine Gerade. Torsten machte dann trotz Hunger ordentlich Druck und so erreichten wir schnell den letzten höchsten Punkt auf einer Etappe. Die Abfahrt auf der engen und kurvigen Strecke hat mir richtig Freude bereits. Man musste kaum bremsen und Ž konnte immer schön laufen lassen. Einfach geil, wenn man Straßenabfahrten mag.
Im Anschluss ging es noch durch ein paar italienische Dörfer und auch noch einmal gut 300hm hinauf. Bei der Abfahrt nach Dro überschätzen sich mal wieder ein paar Motorradfahrer, die der Meinung waren, dass sie schneller seien als ich. Aber mal ehrlich, man hat mit dem Motorrad auf einer Serpentinenabfahrt mit entsprechendem Gefälle und kurzen Gerade keine Chance gegen ein mit Scheibenbremsen ausgerüstetes Mountainbike. Wir durchfuhren dann noch Arco und kamen dann etwas erschöpft mit einem argen Hungergefühl in Riva an.
Dort begaben wir uns als ersten zur Touristeninformation, wo man Torsten bzw. uns mitteilte, dass unser bestelltes Hotel nicht in Riva del Garda, sondern in Garda liegt. Na toll. Also haben wir uns einfach ein neues Hotel rausgesucht. Jetzt mussten wir nun aber erst einmal schnell die Finisherfotos machen. Dazu ging es ab an den See. Noch schien die Sonne und es regnete auch noch nicht. Also schnell die Fotos gemacht und ab die Badehosen. Wir waren kaum im Wasser und es fing an zu regnen.
Das schwierigste bestand nun bei dem aus dem Wassergehen darin, sich nicht die Füße zu brechen. Dies erschwerte die 1m hohen Wellen bzw. die vielen großen Steinchen am Strand. Natürlich kamen auch an diesem Samstag zahlreiche andere Alpencrosser an. Stolz präsentierten sie ihre selbst gedruckten T-Shirts. Wir blieben stattdessen bei unserem bewährten Lumpenlook mit Madeast T-Shirt sowie Jogginghose vs. kurze Hose und Flip Flops. Pünktlich in der privaten Unterkunft, welche man nur weiterempfehlen kann, angekommen, begann es dann richtig zu Gewittern bzw. zu schütten.
Nach dem langem Regenguss und sehr doll knurrenden Magen (wir hatten seit dem Frühstück nix mehr gegessen und es war bereits 17Uhr) liefen wir (diesmal ohne Bikes) in die Altstadt von Riva zum Pizzaessen. Aus der Pizza wurde dann aus Mangel eines aufgeheizten Pizzaofen nicht und so begnügten wir uns mit einem Piccolo-Döner für ganze 4?. Abzocke. Nachdem der Döner ins Leere plumpste, kauften wir uns wenigstens noch ein Eis, um wenigstens ein bisschen satt zu werden. Nun konnte es in unserem Pennerdress weiter gehen. Wir steuerte den schon vom letzten Jahr bekannten Supermercato ansteuern und deckten uns mit reichlich Zucker in Form von Croissants, Schokolade und Cola für die morgige Zugfahrt ein.
Getoppt wurde unser Outfit nur noch durch die weißen Plastiktüten. Als wir uns dann anschließend noch am Strand auf der Bank mit einem Bier in der Hand niederließen, sahen wir nun wirklich wie zwei Vollblutpenner aus. Nach dem geschätzten 238. Blick auf meine Bräunungsmuster (die harte Kante für Kenner) auf meinen Beinen, spazierten wir zu unseren Stammpizzeria. Die trocken belegte Teigscheibe aßen wir wieder auf dem Marktplatz. In der Pension schauten wir noch ein wenig Waldi und Harry live aus Peking. Im Fazit ein rund um gelungene und sehr anstrengende Tour geht zu Ende ...
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